Als Musiker

Musik

Julian Rachlin, Itamar Golan, Boris Kuschnir, Lawrence Power, Natalia Gutman

Solistische Auftritte und Kammermusik prägen Boris Kuschnirs musikalischen Weg. Bereits 1970 gründete er das Moskauer Streichquartett und arbeitete mit Dmitri Schostakowitsch an dessen späten Quartetten. Nach seiner Übersiedlung nach Österreich entstanden neue Ensembles und langjährige musikalische Partnerschaften.

Auf den Konzertbühnen

Als Solist und Kammermusiker trat Kuschnir im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus, im Stern Auditorium / Perelman Stage der Carnegie Hall in New York, in der Mailänder Scala, der Berliner Philharmonie, der Londoner Wigmore Hall und dem Concertgebouw Amsterdam auf. Zu seinen Festivalstationen zählen die Salzburger Festspiele, das Verbier Festival, Lockenhaus und die Wiener Festwochen.

Zu seinen kammermusikalischen Partner:innen gehören unter anderem Elisabeth Leonskaja, Evgeny Kissin, András Schiff, Julian Rachlin, Nikolaj Znaider, Yuri Bashmet, Mischa Maisky und Sol Gabetta. Die Zusammenarbeit reicht vom Duo bis zu größeren Kammermusikbesetzungen.

Aufnahmen

Zum Mozartjahr 1991 veröffentlichte EMI die Gesamtaufnahme der Klaviertrios mit dem Wiener Schubert Trio. Mit dem Wiener Brahms Trio erschien 1999 und 2000 bei Naxos in zwei Folgen die Gesamtaufnahme der Schumannschen Klaviertrios. Aufnahmen des Kopelman Quartetts liegen bei Nimbus Records und Wigmore Hall Live vor.

2025 spielte Kuschnir gemeinsam mit María Dueñas Wieniawskis Étude-Caprice op. 18 Nr. 2 auf ihrem bei Deutsche Grammophon erschienenen Album Paganini: 24 Caprices.