„Man trifft sich, wenn nötig, um acht Uhr früh oder nach Mitternacht, immer wenn es die Zeit erlaubt." Hornig beschreibt, wie Rachlin – aus Wilna stammend, mit sechs in Wien angekommen – seit seinem neunten Lebensjahr bei Kuschnir studiert. „Professor Kuschnirs System erfordert fünf bis zehn Stunden Üben pro Tag", sagt Rachlin. Eine Ausbildung in der Tradition der „Russischen Schule": technische Präzision zuerst, dann die Musik – und am Ende die Freiheit: „Vergiß alles, was wir gemacht haben, und spiel, wie Du möchtest!"
Aufnahmen bleiben für immer.