Drei Nationalitäten, ein Trio. Dazu zwei junge Gäste: Alexandra Soumm, schon mit zwölf zu Kuschnir gekommen, am ersten Pult; Benjamin Marquise Gilmore an der Bratsche. Chausson duftig, Debussy transparent – und Schostakowitschs Klavierquintett von 1941 „mit seiner Mischung aus Tragik, Sarkasmus und Volksmelodik" als Höhepunkt. Ein Abend, der zeigt, was Wien als Schmelztiegel noch kann.
Da schwingen die beiden Streicher ganz natürlich und homogen im selbstverständlichen Zusammenspiel.