Solistin · Kammermusikerin · Komponistin

María Dueñas

Sieg und Publikumspreis beim Menuhin-Wettbewerb 2021

María Dueñas hat sich innerhalb kürzester Zeit als eine der gefragtesten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert. Spätestens seit dem Gewinn des Menuhin-Wettbewerbs 2021, samt Publikumspreis, ist die 2002 in Granada geborene Geigerin als Solistin und Kammermusikerin weltweit im Gespräch.

Sie ist unter Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Manfred Honeck, Marek Janowski, Vladimir Spivakov, Vassily Sinaisky, Gustavo Gimeno, Michael Sanderling, Jaime Martín, Mihhail Gerts und Dima Slobodeniouk aufgetreten. Neben dem Konzertbetrieb ist sie leidenschaftliche Kammermusikerin und Komponistin; Jordi Cervelló (geb. 1935 in Barcelona) hat ihr mehrere Solowerke gewidmet, darunter zuletzt das Milstein Caprice, das sie in Barcelona uraufgeführt hat.

Ausbildung

María Dueñas begann ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren. Sie studierte zunächst an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und wechselte 2016 in die Klasse von Boris Kuschnir an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und an der Kunstuniversität Graz.

Instrumente

Sie spielt auf einer Nicolò Gagliano von 1734 und einer Guarneri del Gesù „Muntz" von 1736 – beide Leihgaben der Deutschen Stiftung Musikleben bzw. der Nippon Music Foundation. Als Gewinnerin des Menuhin-Wettbewerbs 2021 stellt ihr Jonathan Moulds zusätzlich eine Stradivari aus seiner Privatsammlung zur Verfügung.