Solist · Dirigent
Nikolaj Znaider
1. Preis Queen-Elisabeth-Wettbewerb 1997, Brüssel
Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Sieg beim Concours Reine Elisabeth gilt Nikolaj Znaider als einer der herausragenden Geiger unserer Zeit. Er konzertiert mit den großen Orchestern Europas, der USA und Asiens, und arbeitet mit den führenden Dirigenten der Gegenwart zusammen. Sein Spiel hat The Strad einmal als „außergewöhnlich intelligent, gefühlvoll und leidenschaftlich" beschrieben.
Für viele ist der Zweiunddreißigjährige bereits der weltbeste Geiger unserer Zeit.
– Die Presse, nach Znaiders Debüt im Wiener Musikverein 2008
Die zweite Stimme
Vor einigen Jahren begann Znaider zu dirigieren – und auch in diesem Feld hat er sich rasch einen eigenen Platz erarbeitet. Er ist als engagierter Kammermusiker bekannt und stand mit Daniel Barenboim, Leif Ove Andsnes, Yuri Bashmet, Yefim Bronfman, Lynn Harrell, Lang Lang und Pinchas Zukerman auf der Bühne.
Pressestimmen
„Im Himmel eine einzige Geige" – Die Presse zeichnete 2008 nach, wie sich Znaider als Neunzehnjähriger, unzufrieden mit dem allzu glatten Verlauf seiner Karriere, Boris Kuschnir in Wien anvertraute und noch einmal von vorne begann: „Drei Wochen lang musste er die leeren Saiten streichen, ein Jahr lang arbeiteten sie an einem einzigen Stück." Dieses „Zerlegen, Durchdenken und Neu-Zusammensetzen" präge bis heute sein Spiel – technische Perfektion sei ihm nur Mittel, „ein Medium, um der Musik ihre tiefsten Geheimnisse abzulauschen".
Karl Gaulhofer, Die Presse, 16.1.2008